Vorspann
Das ungarische forspont ist von dem deutschen Wort abzuleiten. Der Vorspann wurde in Ungarn Ende des 17. Jahrhunderts als neue Frondienstleistung eingeführt. Die Leibeigenen waren verpflichtet, ihre Pferde und Wagen zur Verfügung zu stellen, um hauptsächlich das im Land dienende bzw. kämpfende Militär, aber auch verschiedene Beamte sowie die Burgkomitate mit Rohstoffen zu beliefern. Als Sicherung des Vorspanns standen ihnen zwar Transportgebühren zu, dafür konnte man sie jedoch unabhängig von Witterung, Entfernung und Gefahren jederzeit zu diesem Dienst verpflichten.
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