Kelch mit Heidengeld
Im 16. Jahrhundert kam in der Metallkunst die Mode auf, Gefäße oder Schmuckstücke mit alten (hauptsächlich antiken und byzantinischen) Münzen bzw. deren Abgüssen zu dekorieren. Ein sehr frühes Beispiel solcher Gefäße mit "Heidengeld" ist der erwähnte (in der Domschatzkammer zu Neutra aufbewahrte) Kelch. Er entstand vermutlich im Auftrag des Kustoden Udalrik Budai, eines Mitglieds des Karlsburger Humanistenkreises.
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