Stuck
Eine aus Gips, Kalkpulver, Sand und Kleisterwasser gemischte Masse, mit der man an Gebäudewänden plastische Verzierungen gestalten kann. Stuck läßt sich mit Farbe mischen oder nach dem Trocknen bemalen und vergolden. Ab dem Zeitalter der Renaissance (16.-17. Jahrhundert) war er ein wichtiges Mittel zur Dekoration von Innenräumen. In Ungarn gibt es aus dem 17. Jahrhundert herrliche Beispiele für Stuckverzierungen: in der St. Ignatiuskirche in Raab, im Festsaal des Schlosses Sárvár, in der Ödenburger Kirche St. Georg. Auch im Gebiet des ehemaligen königlichen Ungarn sind in Kirchen (Tirnau, Loretto, Frauenkirchen, Neustadt a.d. Wag) und Schlössern (Bernstein, Bibersburg usw.) bedeutende Denkmäler dieser Art erhalten geblieben.
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