Katafalkbild
In protestantischen Kreisen im 17. Jahrhunder populäre Gattung der ungarländischen Kunst. Ihr geistiger Hintergrund war die sich mit dem Tod befassenden Literatur, die das Abfinden mit dem Tod verkündende ars moriendi. Die in Familienkapellen hängenden Gemälde sollten den Hinterbliebenen die christlichen Tugenden vor Augen führen. Zu den frühesten bekannten Exemplaren gehören die Katafalkbilder von György Thurzó und seiner Frau, Erzsébet Czobor, in der Kapelle der Burg zu Árva.
ÁM |
|