Laskai-Zeilen, Sprachmeister des J. de Rotenborg
Laskai-Zeilen
Das 1433 entstandene Sprachdenkmal wurde 1982 in der Bibliothek des Franziskanerklosters von Šibenik in Dalmatien in einem lateinischen Kodex entdeckt. Der Kodex kann in Ungarn, und zwar im Benediktinerkloster von Pécsvárad, in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts geschrieben worden sein; er gehört zur Gattung der mittelalterlichen Klosterschulbücher. Er enthält unterschiedliche kirchliche Texte, so Hymnen, Gebete, biblische Geschichten und Legenden. Mit dem Kloster kann auch Demeter Laskói in Kontakt gestanden haben.
ASH
Ungarischer Sprachmeister des Schülers Johannes de Rotenborg
Das zwischen 1418 und 1422 geschriebene Sprachdenkmal entdeckte Emil Jakubovich 1923 in einem lateinischen Kodex der Wiener Nationalbibliothek. Der einstige Besitzer des Kodexes war ein deutscher Schüler namens János Rotenburgi, der um 1420 in Ofen weilte und hier Ungarisch lernte. Auch zur Zeit befindet sich der Kodex in der Wiener Nationalbibliothek.
ASH |