Sigismund, Maria

Tanzszene
Karl IV.
Krakau - St. Barbarakirche
Gürtelschnalle 1
Ungarische Königin
Sigismund

1369 als zweiter Sohn des deutsch-römischen Kaisers Karl IV und der Elisabet von Pommern geboren. Sein älterer Halbbruder Wenzel erbte den böhmischen und deutschen Thron. Er bekam die Markgrafschaft Brandenburg mit dem damit verbundenen Wahlfürstentum, die er 1388 an seinen Vetter, Markgraf Jodok von Mähren, verpfändete. 1386 Hauptkapitän von Ungarn, am 31. März 1387 krönte man ihn zum ungarischen König. Ab 1410 deutsch-römischer König, ab 1420 König von Böhmen und ab 1433 Kaiser des Römischen Reiches Deutscher Nation. Seine erste Frau war Maria (1385), seine zweite Barabara (1405), Tochter des Grafen Hermann von Cilli. Sie schenkte ihm 1409 seine Tochter Elisabet. Starb am 9. Dezember 1437 in mährischen Znaim und wurde in Großwardein bestattet.

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Maria

1371 als mittlere Tochter Ludwigs I. und Elisabets geboren. Als ihre Schwester Katharina 1378 stirbt, wird sie die Thronfolgerin Ungarns. 1379 erkennen sie auch die Polen als Thronfolgerin an, man verlobt sie mit Markgraf Sigismund von Brandenburg. Nach dem Tod ihres Vaters leisten ihr die polnischen Stände den Treueeid, doch am 17. September 1382 wird sie nur als ungarische Königin gekrönt. Da der Plan ihrer Heirat mit dem Herzog von Orleans fehlschlägt, hält sie am 1. November 1385 mit Sigismund Hochzeit. Bei einer Jagd am 17. Mai 1395 stürzt sie vom Pferd und stirbt. Sie hinterläßt keine Kinder. Bestattet in Großwardein.

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