Máté Csák, László Kán, Güssinger

Serbischer König Milutin
Wappenbrief der Stadt Preßburg
Zeilen von Laska
Siegel des Ivan Németújvári
Budetin
Güns
Matthäus Csák

Zwischen 1260 und 1265 geborenes Mitglied des Geschlechts Csák. Sein Vater war unter Ladislaus (dem Kumanen) IV. Palatin. Bekleidete mehrere Ämter, das des Palatins bis zu seinem Tod. Ergriff gegen Andreas III. und Wenzel Partei. Erkannte 1308 das Königtum Karls I. an und wurde deshalb zum Schatzmeister ernannt. 1311 zog er mit seinem Heer bis nach Ofen, weshalb Kardinal Gentilis ihn exkommunizierte. Seine Provinz in Nordwestungarn erstreckte sich auf 14 Komitate, man nannte sie noch im 16. Jahrhundert Mátyusföld (Matthesland). Hof hielt er in Trentschin, weshalb er in Quellen häufig unter dem Namen Matthäus von Trentschin erwähnt ist. Er hatte zwei Söhne, die noch zu seinen Lebzeiten starben. Nach seinem Tod am 18. März 1321 eroberte Karl I. seine Provinz mit Waffengewalt.

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Ladislaus Kán

Sein Vater Ladislaus war unter König Ladislaus (dem Kumanen) IV. Landesrichter und Woiwode von Siebenbürgen. Er selbst, zwischen 1297 und 1315 Siebenbürger Woiwode und Gespan von Szolnok, festigte in Siebenbürgen seine Macht als Herr der Provinz. Hof hielt er in Deva, seine Tochter verheiratete er mit dem serbischen Königssohn. 1307 setzte er König Otto gefangen und nahm die hl. Krone an sich, weshalb Kardinal Gentilis ihn exkommunizierte. Die Krone gab er 1310 zurück. Später wandte er sich bis zu seinem Tode 1315 nicht mehr gegen Karl I. Nach seinem Tod ernannte Karl I. seinen eigenen Anhänger, Nikolaus aus dem Geschlecht Pok, zum Woiwoden von Siebenbürgen, dessen Söhne sich mehrmals gegen den König erhoben.

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Güssinger

Familie aus dem deutschstämmigen Geschlecht Heder, die in Transdanubien und der westlichen Hälfte des Gebiets zwischen den Flüssen Drau und Save ihre Macht als Provinzherren ausbaute. Ihren ungarischen Namen erhielten sie von ihrem Hauptsitz Güns, früher nannte man sie auch Güssinger. Die Mitglieder der Familie bekleideten zahlreiche Staats- und Gespansämter, zu ihrer Glanzzeit herrschten sie über 17 Komitate. Sie unterstützten zunächst Wenzel, dann Otto. Von Karl I. wurden sie 1319 besiegt, doch 1336 begehrten sie erneut auf. 1339 nahm man ihnen ihre Burgen entlang der Grenze weg und gab ihnen dafür Besitzungen in den Komitaten Baranya, Bodrog und Tolna. Die zweite Linie der Familie ging schließlich nach Österreich.

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