Leutschauer Pfarrkirche, Hermannstädter Pfarrkirche

Hermannstadt - Kirche
Brunnen
Leutschau - Pfarrkirche 1
Leutschau - Pfarrkirche 2
Leutschauer Pfarrkirche St. Jakob

Vermutlich noch in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der Kirche begonnen. Ursprünglich hatte man eine dreischiffige Hallenkirche wie im nahegelegenen Zipser Neudorf geplant. Zuerst entstand der östliche Teil mit der an der Nordseite anschließenden Sakristei. An die Nordseite der Kirche wurde vor 1392 die Georgskapelle angebaut. Ihr folgte die Vorhalle des Nordportals (das Gewölbe stammt aus dem 15. Jahrhundert). Zur Änderung der Baupläne, als deren Folge das Hauptschiff der Kirche angehoben und überwölbt wurde, kam es in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Bedeutendstes Denkmal dieser Periode ist das Südportal, dessen durchbrochenes Bogenfeld mit Maßwerk Prager Einflüsse zeigt, die über Klein-Polen hierher gelangten. Die Vorhalle des Südportals stammt schon von der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

GB


Hermannstädter Pfarrkirche

Der früheste Teil der Kirche - der aus dreifach unterteiltem Querschiff, polygonal abschließendem Chor und der Sakristei bestehende Hauptchor - dürfte 1351 im großen und ganzen schon fertig gewesen sein. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstand der dreischiffige, basilikale Langbau mit einem monumentalen, prismatischen Turm an der Westfassade. In den 1440er Jahren errichtete man um den Turm eine dreischiffige Vorhalle, die sog. Ferula, und auch Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Kirche durch mehrere Gebäudeteile erweitert.

GB