Halleluja, Antifonale, Graduale, Quadrat, Notation

Leidender Christus 2
Tornaszentandrás - Kirche
Graduale aus dem Oberland
Halleluja

Hebräischer Ausdruck: Lobet Gott! Hat aus Achtung der Menschen vor der Tradition etwas von der alten Sprache überliefert. Wechselgesang (zwischen Solist und Chor), der in der katholischen Messe vor dem Verlesen des Evangeliums erklingt. Zur Osterzeit kann es - als Ausdruck des Jubels - auch ans Ende anderer Stücke gesetzt werden oder als Ausruf dienen. Musikalisch gesehen hat es eine ausgeschmückte, melismatische (wendungsreiche) Melodie. Der hl. Augustin charakterisierte es folgendermaßen: Dort, wo die Macht des Wortes endet, beginnt das Herz zu singen.

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Antifonale

"Das die Gesangsstücke des Psalters beinhaltende Chorbuch." (Dobszay, 405.)

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Graduale

"1. Gregorianischer Zwischengesang, der dem Vorlesen der Epistel folgt. 2. Das die Gesangsstücke der Messe beinhaltende Chorbuch." (Dobszay, 406)

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Quadratische Notenschrift

Der Bezeichnung entsprechend ist das Bild der einzelnen Töne darin quadratischer Form. Ihre Wesen besteht darin, daß sie sich um eine klare, getrennte Darstellung der einzelnen Töne bemüht, während auf die Zusammenhänge zwischen den zu einer Tongruppe (Neuma) gehörenden Tönen nur dünne Überleitungen hindeuten. Diese Art der Notenschrift wurde auch für die polyphonale Musik richtungsweisend.

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Notation

Handgeschriebene (kopierte) Notenaufzeichnungen in mittelalterlichen Kodizi.

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