Walachisches Recht, Transhumane Tierhaltung

Betlehemer Hirten, Fünfkirchner Dom
Walachisches Recht

Gesamtheit der Rechtsinstitutionen, die die Lebens- und Wirtschaftsweise der auf Transhumanz ausgerichteten balkanischen und anderen osteuropäischen Völker regelten, und deren typischstes Merkmal die Schafsteuer (der fünfzigste Teil) war. Der Name Walache bezieht sich hier nicht auf ein Volk, denn mit diesem Recht dürften auch die Rumänen, Mazedorumänen, Serben, Rutenen usw. gelebt haben.

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Transhumane Tierhaltung

Von der in Siedlungen lebenden Bevölkerung betriebene Art und Weise der Tierhaltung, die im jahreszeitlichen Wechsel der Weiden zwischen Hochland (im Sommer) und Ebene (im Winter) bestand. Bekannt war sie in der Uferregion des Mittelmeeres, in einzelnen Gegenden der Alpen sowie in den Karpaten von Siebenbürgen bis zu den Kleinen Karpaten.

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