Ladislaus IV., Schlacht am Hód-tó, Andreas III.

Krönung Stephans V.
Ladislaus der Kumane und seine Mörder
Ladislaus IV.
Kumanischer Mädchenräuber
Münze Andreas III. 1
Venedig, Dogenpalast
Ladislaus IV.

1262 als älterer Sohn des späteren Königs Stephan V. geboren. Noch im Kindesalter verheiratete man ihn mit Isabella (Elisabet), der Tochter König Charles I. von Sizilien, doch die Ehe blieb kinderlos. Am 10. Juli 1290 von einigen Kumanen im Schlaf ermordet; bestattet in Csanád.

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Schlacht am Hód-tó (Bibersee)

Zwischen den aufständischen Kumanen, die ihre hergebrachte - nomadische, heidnische - Lebensweise verteidigten, und den Truppen König Ladislaus IV. ausgetragenes Treffen, das mit dem Sieg des Königs endete. Nach ihrer Niederlage floh ein Teil der Kumanen aus dem Land, die übrigen unterwarfen sich. Die Schlacht fand in der Nähe des heutigen Hódmezõvásárhely statt, ihr Zeitpunkt ist unbekannt: laut einzelnen Meinungen war es das Jahr 1280, anderen zufolge 1282.

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Andreas III.

Enkel (?) Andreas II. Wurde um 1265 geboren; sein Vater war der postum geborene Herzog Stephan, seine Mutter, Tomasina Morosini, entstammte einer venezianischen Patrizierfamilie. Zur Herrschaftszeit Ladislaus IV. agierte er in zwei Fällen als Thronbewerber. Seine erste Gemahlin (ab 1290), die polnische Prinzessin Fennena, gebahr ihm eine Tochter namens Elisabet; seine zweite Frau (ab 1297) war Agnes, die Tochter des Herzogs Albert von Österreich. Verstarb am 14. Januar 1301 als letzter König der Arpadendynastie. Bestattet in Buda.

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