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CÍMLAP

Deutschsprachige Presse in Ungarn 1850-1920

INHALT, VORWORT



Inhalt

1. Teil
Zeitschriften und Fachblätter

Vorwort
Literaturhinweise

A: Deutschsprachige Blätter
B: Zeitschriften und Fachblätter mit deutschem Titel, aber mit ungarischem Text
C: Gelegenheitsblätter
D: Titel aus dem "Budapester Pressearchiv"

Register der Redakteure
Ortsregister
Sachregister


2. Teil
Zeitungen

Vorbemerkung
Literaturhinweise

A: Deutschsprachige Zeitungen
B: Zeitungen mit deutschem Titel, aber mit ungarischem Text
Steindrucke
Ergänzungen zum 1. Teil: Zeitschriften und Fachblätter

Register der Redakteure
Register der Erscheinungsorte



Vorwort

Die vorliegende Bibliographie umfaßt die von 1850 bis 1920 auf dem Gebiet des historischen Ungarn erschienenen deutschsprachigen Zeitschriften und Fachblätter. Aufgenommen sind alle diejenigen Periodika mit bestimmter (z. B. pädagogischer oder religiöser) Thematik, die mehr als einmal jährlich (vierteljährlich, monatlich, wöchentlich oder, in Ausnahmefällen, täglich) erschienen sind. Nicht aufgenommen wurden die jährlich erscheinenden Jahrbücher oder Jahresberichte, weil sie nicht zum Genre Zeitschrift gehören. Ebenfalls nicht aufgenommen sind Zeitungen: Sowohl die politische Presse von landesweitem Interesse (z. B. "Pester Lloyd") als auch die regionalen Zeitungen werden in einem zweiten Teil der Bibliographie zu finden sein.

Einige Bemerkungen zur zeitlichen Begrenzung der Bibliographie: Nachdem mit der Arbeit an der ungarischen nationalen Pressebibliographie begonnen worden war, erschien 1986 die von Margit V. Busa zusammengestellte "Magyar sajtóbibliográfia [Ungarische Pressebibliographie] 1705-1849", ein Werk, das mit Anspruch auf Vollständigkeit alle (auch die fremdsprachigen) auf dem Gebiet Ungarns erschienenen Periodika mit bibliographischen Angaben bzw. Angabe der Aufbewahrungsorte enthält. Nach Beginn unserer Materialsammlung legte Busa 1996 eine Fortsetzung ihrer Bibliographie vor, die die bis 1867 erschienenen Periodika umfaßt. Auf die in der letztgenannten Veröffentlichung verwendeten Nummern wird in unserer Arbeit mit "Busa II ..." hingewiesen. Als Abschlußjahr gilt für unsere Bibliographie 1920, das Jahr, in dem der Vertrag von Trianon unterzeichnet wurde, der die Auflösung der Habsburgermonarchie mit sich brachte und nach dem Ungarn fast zwei Drittel seiner Fläche einbüßte, darunter große Gebiete mit deutscher Bevölkerung. Die Bearbeitung der deutschsprachigen Periodika in den Nachfolgestaaten gehört nicht zu den Zielen unserer Arbeit. Soweit eine Zeitschrift über die von uns gesetzte zeitliche Grenze hinaus existierte, geben wir nur das Jahr und nicht das genaue Datum an.

Die Bibliographie gliedert sich in vier Teile. In die Gruppe A wurden deutschsprachige Zeitschriften aufgenommen, in die Gruppe B Zeitschriften, deren Titel teilweise deutschsprachig war, die aber keine deutschsprachigen Texte enthielten. Eine gesonderte Gruppe C bilden die sog. Gelegenheitsblätter, die zu bestimmten Anlässen (Feier, Fasching, Ball, Hochzeit, Kongreß), meistens nur einmal, herausgegeben wurden. Die Gruppe D enthält ausschließlich Titel aus dem Buch von Krisztina Voit "Budapester Pressearchiv". Die in diesem Werk beschriebenen Periodika wurden von der Autorin des Pressearchivs nicht selbst eingesehen; statt dessen sind die bibliographischen Angaben aufgrund von im Archiv der Stadt Budapest vorhandenen Materialien rekonstruiert. Das bedeutet, daß viele der hier gebotenen Titel heute nicht mehr aufgefunden werden können. Da die im Pressearchiv verfügbaren Angaben über das Jahr der Einstellung der Blätter unsicher sind, hielten wir es für richtig, bei den aus diesem Werk übernommenen Periodika auf die Angabe des Jahres ihrer Einstellung zu verzichten.

Die Teile A bis D sind gesondert durchnumeriert und je für sich alphabetisch geordnet. Bei der Zusammenstellung der Bibliographie wurde auch das 1935 erschienene Buch von Heinrich Réz "Deutsche Zeitungen und Zeitschriften in Ungarn von Beginn bis 1918" berücksichtigt, das eigentlich nur eine Titelliste bietet, wobei bemerkt werden muß, daß unsere Bibliographie zahlreiche prinzipielle Abweichungen von dieser Arbeit aufweist. Unsere Bibliographie steht auf neuen Grundlagen und will den bei Busa erstmals angewandten, richtungweisenden modernen bibliographischen Prinzipien folgen.

Die Titelaufnahmen, d. h. die bibliographischen Einheiten, bestehen aus: Titel (die mehrsprachigen Blätter, die einen Titel in mehreren Sprachen haben, sind im Alphabet unter demjenigen Titel zu finden, der im Blatt selbst an erster Stelle steht; unter dem anderen Titel findet sich ein Verweis auf den Ort der bibliographischen Beschreibung). Untertitel (soweit vorhanden; bei den Untertiteln mehrsprachiger Zeitschriften geben wir ausschließlich den deutschen Untertitel an). Erscheinungsort. Von den Zeitschriften, die außerhalb Ungarns, auf dem Gebiet der ehemaligen Monarchie, erschienen sind, wurden in unsere Bibliographie nur diejenigen aufgenommen, die über einen ungarischen Druckort verfügten (z. B. in Wien erschienene Blätter nur, wenn sie in Preßburg oder Sopron gedruckt wurden). Die Städtenamen sind in derjenigen Sprache angeführt, die im Blatt selbst verwendet wird. Beginn des Erscheinens und Zeitpunkt der Einstellung des Blattes. Name des verantwortlichen Redakteurs. Die Vornamen der Redakteure geben wir kursiviert in der Sprache des Originals, jedoch in deutscher Reihenfolge an, um deutschsprachigen Forschern die Orientierung zu erleichtern. Periodizität (z. B. vierteljährliche, zweiwöchentliche oder wöchentliche Erscheinungsweise) und Format (25 cm: Oktav, 26-35 cm: Quart, 36-50 cm: Folio, größer als 50 cm: Plakatformat). Danach folgt eine kurze Charakteristik des Inhalts; dabei wird angegeben, wenn das Blatt Illustrationen erhält. Soweit vorhanden, geben wir Hinweise auf die einschlägige Fachliteratur, wobei immer die neueste Literatur an erster Stelle steht. Die Bibliographie wird erschlossen durch ein Verzeichnis der Namen der Redakteure, ein Ortsregister und ein Sachregister. In den Registern wird auf die Titel unter Angabe des Buchstabens (ausgenommen Gruppe A) und der Nummer der entsprechenden Gruppe verwiesen. Um bei der Einordnung der von uns nicht selbst eingesehenen Blätter in das Sachregister falsche Zuweisungen zu vermeiden, wurde für die inhaltlich nicht näher bestimmbaren Blätter eine gesonderte Gruppe gebildet.

Das Material wurde aufgrund der Bestände der Széchényi- Nationalbibliothek Budapest zusammengestellt, die dem Pflichtexemplargesetz gemäß alle in Ungarn erscheinenden Periodika hätte erhalten sollen und die die größte Sammlung besitzt. Ergänzungen erfolgten durch Angaben aus den Sammlungen anderer Budapester sowie ungarischer Bibliotheken, in einigen Fällen durch Angaben der Österreichischen Nationalbibliothek, weiterhin aus der Fachliteratur. Trotzdem konnte eine große Anzahl von Blättern - auch solcher, die Réz vor dem Zweiten Weltkrieg noch einsehen konnte - heute aus verschiedenen Gründen nicht aufgefunden werden oder ist zur Zeit nicht zugänglich.

Die Bibliographie ist in mehrjähriger Arbeit entstanden. Meine Forschungen wurden durch freundliche Unterstützung der Stiftung "Pro Renovanda Cultura Hungariae" sowie meiner Arbeitsstelle, der Széchényi-Nationalbibliothek, ermöglicht. Mein besonderer Dank gilt meinen Kollegen Herrn Dr. Sándor Dörnyei, der mich zu dieser Arbeit ermunterte, und Frau Éva Lakatos, die mich mit ihren Ratschlägen ständig begleitete. Meine Familie leistete mir ebenfalls fortwährend Unterstützung, besonders bei der Überwindung technischer Schwierigkeiten, ferner bei der Zusammenstellung der Register.


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