CÍMLAP
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[et al.] INHALTSVERZEICHNIS, VORWORT |
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Kapitel 1
1 Der Wortschatz und seine Varietäten
1.1 Grundlegendes zur deutschen Sprache und zu ihren Sprechern
1.2 Variation und Varietäten im Gegenwartsdeutsch
1.3 Varietäten des Deutschen
Kapitel 2
2 Der Wortschatz - Einheiten, Ausbaumöglichkeiten und dynamische Prozesse
2.1 Disziplinen zur Wortschatzuntersuchung
2.2 Der Wortschatz näher betrachtet
2.3 Einheiten des Wortschatzes
2.4 Ausbaumöglichkeiten des Wortschatzes
2.5 Dynamik im Wortschatz
Kapitel 3
3 Lexikalische Bedeutung und Bedeutungsbeziehungen
3.1 Die lexikalische Semantik
3.2 Bedeutungsbeschreibungsverfahren
3.3 Komponenten der Bedeutung
3.4 Wörter im Kontext
3.5 Bedeutungsbeziehungen
3.6 Semantische Beziehungen zwischen den lexikalischen Elementen als Ganzheiten von Form und Bedeutung
3.7 Frames und Skripts als lexisch-semantische Netze
Kapitel 4
4 Zur Stilistik des Wortes
4.1 Was heißt Stilistik?
4.2 Stilistische Kennzeichnung lexikalischer Einheiten in den Wörterbüchern
4.3 Stilistisch relevante Aspekte des Wortschatzes
4.4 Semantik der Wortschatzeinheiten mit ihrem stilistischen Potenzial
Kapitel 5
5 Lexikographie
5.1. Begriffsbestimmungen
5.2. Klassifikation von Wörterbüchern (Wörterbuchtypologie)
5.3. Aufbau des Wörterbuchs
5.4. Geschichte der deutschen Lexikographie. Geschichte der deutschen Wörterbücher
5.5 Geschichte der deutsch-ungarischen zweisprachigen Wörterbücher
Abbildungen
Vorwort
Das vorliegende Buch ist als Lehrwerk für die erste Stufe (BA-Stufe) des neuartigen Germanistikstudiums gedacht.
Vor dem Hintergrund mehrjähriger Erfahrungen der Autorinnen in der germanistischen Hochschullehre in Ungarn wurden die thematischen Schwerpunkte dieses Lehrwerkes u.a. durch die Berücksichtigung ihrer didaktischen Relevanz ausgewählt. Unser Ziel ist es, den Studienanfängern fundierte Grundlagenkenntnisse zu vermitteln, ihnen den Zugang zu den sprachwissenschaftlichen Studien zu erleichtern und einen Überblick zu dem komplexen Themengebiet des Wortschatzes zu verschaffen. Es soll als Einführung in das Studium der deutschen Sprache mit dem Schwerpunkt des deutschen Wortschatzes dienen. Hier geht es nicht um eine herkömmliche Einführung in das Studium der Lexikologie, vielmehr soll der Blick auf die deutsche Sprache, auf deren Wortschatz und die Veränderungen des Wortschatzes sowie auf ihre Sprecher ausgeweitet werden.
Grundlegende Informationen, die zum alltäglichen Kenntnisstand der Studierenden gerechnet werden, sowie wichtige soziokulturelle Informationen über die deutsche Sprache bilden einen Rahmen für die Fülle jener linguistischen Kenntnisse, die im Laufe des Studiums über die deutsche Sprache und deren Wortschatzeinheiten angeeignet werden sollen.
Ausgegangen wird also von einem weit gerichteten Blickwinkel auf die deutsche Sprache, die uns zum Wortschatz und seinen Einheiten, zu den Ausbaumöglichkeiten und zu dynamischen Prozessen des deutschen Wortschatzes hinführt. Es ist aufschlussreich, etwas über die Kontakte des Deutschen zu anderen Sprachen sowie über die sprachliche Variationsbreite des Deutschen, die wir ja tagtäglich auch praktizieren, zu erfahren.
Wort und Wortschatz sind für uns nur durch die Bedeutung zugänglich. Die Bedeutung wiederum öffnet die Perspektive für die Beziehungen zwischen den Wörtern und Wortschatzeinheiten, die lexisch-semantischer Art sind und eine abwechslungsreiche, differenzierte Kommunikation unter Menschen garantieren. Nur selten denkt man an die Wichtigkeit des Stils, die Art und Weise, die Handlungsweise, wie man seine Gedanken, Intentionen präsentiert, wie man sprachliche Interaktionen durchführt.
Dieses sprachliche Handeln will gelernt werden, und zwar auf analytische Weise. Besonders wenn man Deutsch als Fremdsprache erlernt, ist es ratsam, die sprachlichen Wahlmöglichkeiten der Situation und dem Ko- bzw. Kontext entsprechend kennen zu lernen. Das Kapitel zur Lexikographie bezweckt, dass wir einen tieferen Einblick in die Theorie und Praxis des Wörterbuchschreibens, in die Wörterbuchkunde bekommen. Wörterbücher, die sowohl für Lehrende als auch Lernende zur Grundausstattung ihres Handwerks gehören, beinhalten eine ganze Reihe von Informationen sprachlicher und kultureller Art, die wir als selbstverständlich hinnehmen, aber über die wir auch sehr bewusst nachdenken sollten, um alle durch die Wörterbü10 cher erreichbaren und gewonnenen Informationen auch im Studium gut einsetzen zu können.
Das Lehrwerk ist in fünf Kapitel mit Unterkapiteln aufgeteilt. Jedes Kapitel beginnt mit einem kleinen Überblick über den Aufbau des Kapitels, mit der Angabe der wichtigsten Stichworte und es endet mit einer Aufgabenreihe. Die Zahl der angeführten Aufgaben ist in den einzelnen Kapiteln nicht ausgewogen, je nach Komplexität und Umfang des Themas schwankt die Zahl der Aufgaben teilweise erheblich. Hinsichtlich des Schwierigkeitsgrads der Aufgaben haben wir reproduktive, erläuternde und auch produktive Aufgaben angegeben. Zuletzt folgt die Angabe der zitierten und weiterführenden Literatur mit dem Ziel, die Lernenden zur weiteren Vertiefung in das Thema anzuspornen.
Bei der zitierten und weiterführenden Literatur nach den einzelnen Kapiteln können Sie einige Titel häufiger antreffen. Hierbei geht es um keine Wiederholung, sondern um den Hinweis, dass zum betreffenden Schwerpunkt (Kapitel) auch in diesem Werk Wichtiges zu finden ist.
Typographisch versuchten wir die Terminologie sowie die Definitionen durch Fettdruck hervorzuheben, kürzere Zitate werden im laufenden Text, längere etwas eingerückt angegeben. Zur Unterstützung und zum besseren Verständnis des verbalen Inhaltes wurden bei den einzelnen Kapiteln - je nach Bedarf und Möglichkeit - Abbildungen und Tabellen eingefügt.
Einige Abbildungen sind aus didaktischen Gründen (z.B. Kopiervorlage für Folien) vergrößert in einem separaten Abbildungsverzeichnis am Ende zu finden.
Wir waren bestrebt, authentische Texte zur Illustration der behandelten sprachlichen Phänomene einzusetzen, so auch bei den Analyseaufgaben.
Ein Abkürzungsverzeichnis wird nicht gesondert beigefügt, weil im Lehrbuch nur die gängigen (in jedem Wörterbuch nachschlagbaren) Abkürzungen angewendet worden sind.
Budapest, im Juni 2006
Die Autoren