Tétel adatlapja

CÍMLAP

Szabó Tamás

Studium Berufsjahre Informatik-Projekte, 1961-2011

INHALT, EINLEITUNG



Inhalt

Einleitung

Interview
  Wie war dein Weg bis zur Uni Dresden?
  Wie konntest du das erworbene Wissen anwenden?
  Welche Erfahrungen würdest Du gern weitergeben?
  Verein Deutscher Akademiker aus Ungarn e.V.

Meine IT-Projekte 1969-2009
  Datensammelsystem Olympia Multiplex 80 (1969-1971)
  Bildschirmarbeit in der Fertigungssteuerung, Rüggeberg 1975
  Standardisierung KDCS Bayerische Staatskanzlei, 1976
  Softlab Maestro, weltweit erste Entwicklungsumgebung für Software (1978-1981)
  IBM München, Telekom Datenbank (1987-2001)
  IBM München 1998-2001, Datenbank Modernisierung
  Forschungsinstitut der Ungarischen Akademie SZTAKI (2004-2006)
  Deutsch-ungarische Wirtschaftsbeziehungen
  Software-Check mit ITP Panorama Toolset

TU Dresden
  Prof. N. J. Lehmann
  Siegfried Hildebrand

Zitate von früheren Kollegen und Professoren
  Ist technischer Design automatisierbar?
  Genug Computer für möglichst wenig Geld
  Wie wirklich ist die Software-Technologie?
  Invarianten des Software-Engineering
  Prof. Karl Steinbuch, Zitate
  Prof. Horst Rittel, "Bösartige Probleme"

Bilder

Familiärer Hintergrund
  Mein Vater Károly Szabó

Internet Referenzen


Einleitung

Wichtige Frage für mich: wer sind die Leser? Informatiker? Ingenieure? Ehemalige oder junge Studenten der TU-Dresden, Informatiker an anderen Universitäten? Ein Lesebuch zur Geschichte der Ingenieurarbeit mit der Schilderung der mit IT veränderten sozialen Position der Ingenieure?

Bekannt ist die Tatsache, dass inzwischen alle Altersklassen digitale Geräte wie PC, Tablet-Computer oder Netbook nutzen. Die Entwicklung der Smartphones in 2010 übertrifft alles, erreicht Jedermann.

Wie schnell die "digitale Revolution" tatsächlich voranschreitet, zeigt sich an den Mitgliedszahlen sozialer Netzwerke wie Facebook mit 500 Millionen Teilnehmer.

Mit Schlagzeilen wie "digitale Revolution" wird dem Leser Angst gemacht. Angst verkauft sich gut. Ich will beruhigen, es geht in der Praxis auch langsamer, nach meiner Erfahrung bleibt Wertvolles lange unverändert bestehen. Doch keine Revolution?

Warum IT-Projekte? Die Abkürzung IT steht für Informationstechnik, keine Theorie, sondern praktische Projekte. Nicht mit Theorie langweilen. Informatik hat einen theoretischen Beigeschmack. In meinen IT-Projekten hatten es Ingenieure besser als studierte (theoretische) Informatiker. Es war mehr Technik, Technologie, Handwerk als komplizierte Formeln.

Keine Nostalgie. Wichtiger ist: was ist bewahrenswert und was ist veränderungsbedürftig?

Mein Text ist für die Leser da, die schon immer mal hinter die Kulissen von echten Projekten im "industriellen Maßstab" blicken wollen. Im Studium, in Laboratorium gelerntes wird nicht selten ungültig in Grossprojekten.

Die Technik- und Unternehmensgeschichte kann auch unerwartet Kurioses enthalten, kann auch Nachdenkenswertes überliefern.

Nützliche oder absurde Zukunftsvisionen? Ist technischer Design automatisierbar? Programmierung als Fließbandfertigung? Das waren wichtige Fragen in den frühen 1980-er Jahren.

Menschen machen Projekte. Einige, heute bekannte Namen die mit mir studiert oder in den 1970-er Jahren bie Softlab in München gearbeitet haben: Peter Schnupp, Harald Wieler, Ernst Denert, Kornel Terplan, Christiane Floyd, Gabor Schreiner, Geza Gerhardt, Wolfgang Hesse, Harry Sneed. Softlab gibt es seit 2008 nicht mehr, die Erfahrung bleibt. Diese Namen findet man heute in den Internet Suchmaschinen mit wichtigen Beiträgen, Aufsätzen, Interviews und Fachbücher zur Informationstechnik. Ernst Denert (TU München) und Kornel Terplan (in den USA) haben Stiftungen gegründet, Christiane Floyd und Wolfgang Hesse wurden Informatik Professoren an deutschen Universitäten.

Peter Schnupp wundert sichin den späten 1990-er Jahren wie die früher strengen Lehren der Softwaretechnologie, die Dogmen der 1970 Jahre durch die Erfahrung widerlegt wurden. Mehr darüber im ironischen Textabschnitt "Wie wirklich ist die Software-Technologie?".

Für Ernst Denert sind nach 30 Jahren Erfahrung die "Invarianten des Software-Engineering" die Werte, die man bewahren sollte. Trotz stürmischer Entwicklung gibt es Erfahrungen die ewige Gültigkeit besitzen. Ausführlicher später bei den Zitaten von früheren Kollegen.

"Weit höher als jeden theoretischen Ernst schätze ich die Erfahrung. Erfahrung als persönlicher Ernstfall, Erfahrung als nicht zu vereinnahmender individueller Schatz - und Existenzbeweis. Soll der Mensch nicht als ausgemustertes Ersatzstück in der Geschichte verschwinden, ist er angehalten, seine Erfahrung zu verstehen und zu bezeugen." zu finden im Essay "Der überflüssige Intellektuelle" von Imre Kertész.


×