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CÍMLAP

Adolf Resch

Siebenbürgische Münzen und Medaillen von 1538 bis zur Gegenwart

VORWORT



Seit zwanzig Jahren mit dem Studium der siebenbürgischen Münzen beschäftigt habe ich eine eigene Sammlung von rund 2000 Stück angelegt und ausserdem noch etwa 1000 Stück in Abdrücken gesammelt und zwar aus dem Baron Brukenthal'schen Museum in Hermannstadt, dem Ungarischen Nationalmuseum in Budapest, dem kais. Münzkabinet in Wien und dem königl. Münzkabinet in Berlin. Sämtliche 3098 Stück sind in nachfolgendes Verzeichnis aufgenommen worden. Es ist eine mehr als doppelt so grosse Anzahl, als das bisher reichhaltigste Verzeichnis von Hess "Die siebenbürgischen Münzen des Fürsten Montenuovo" enthält, welches 1414 Stück bringt. Von anderen Beschreibungen siebenbürgischer Münzen enthält:

Martin Schmeizels "Erläuterung Gold- und Silberner Münzen von Siebenbürgen, herausgegeben von Michael Gottlieb Agnethler. Halle 1748" etwa 60 Typen.

Samuel Köleseri de Keres-eer, Auraria Romano-Dacica. Herausgegeben von Johann Seivert, Pressburg und Kaschau 1780. 145 Stück.

Catalogus nummorum Hungariae ac Transilvaniae Instituti Nationalis Széchényiani. Pest 1807. 467 Stück.

Erdy, Erdély érmei. Pest 1862. 807 Stück.

Reissenberger, die siebenbürgischen Münzen des Freiherrlich Samuel Brukenthal'schen Museums in Hermannstadt. 851 Stück.

Bei Beschreibung der Münzen habe ich die chronologische Ordnung gewählt und mit Ausnahme von einigen wenigen Stücken nur solche Münzen beschrieben, die ich selbst in der Hand gehabt und auf ihre Echtheit geprüft habe. Weggelassen habe ich die Nagy-Bányaer Dukaten und Thaler von Stephan Bathori, von denen der verdienstvolle Numismatiker Johann Newald in dem 17. Band der Numismatischen Zeitschrift in Wien, Seite 311, urkundlich nachgewiesen hat, dass sie nicht zu den siebenbürgischen, sondern zu den ungarischen Münzen gehören. Alle Stücke, bei denen keine andere Sammlung angegeben ist, sind in meiner Sammlung vorhanden. Der Beschreibung der Münzen jedes Regenten gehen einige geschichtliche Daten voraus.

Auf den angeschlossenen 86 Tafeln sind die wichtigsten Typen abgebildet.

Als Anhang folgt eine Reihe von Falsifikaten und die Beschreibung von fünf Münzstempeln.


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