Tétel adatlapja
VisszaCÍMLAP

Somorjai Ádám

Geburtenbeschränkung in Bauernfamilien Ungarns (ca. 1750-1945)

INHALT, VORWORT


Inhalt


Geleitwort
Vorwort

1. EINFÜHRUNG
1.1 Themenwahl
1.2. Zielsetzung
1.3. Abgrenzung
1.4. Zur Methode
1.5. Wortfeld zur Geburtenbeschränkung
1.6. Quellen

2. DIE TATSACHEN DER GEBURTENBESCHRÄNKUNG - DARSTELLUNG
2.1. Demographisch-soziographische Darstellung der Geburtenbeschränkung
2.2. Soziographisch-demographische Darstellung der Geburtenbeschränkung
2.3. Zwischenbilanz

3. DIE URSACHEN DER GEBURTENBESCHRÄNKUNG - INTEGRIERUNG
3.1. Zum Terminus: Ursache
3.2. Deutungen der Geburtenbeschränkung in der Einkindsliteratur
3.3. Deutungen der Geburtenbeschränkung in den neuesten sozialwissenschaftlichen Forschungen
3.4. Zusammenfassung

4. DIE MORALTHEOLOGIE UND DIE GEBURTENBESCHRÄNKUNG - REKONSTRUKTION UND NORMIERUNG
4.1. Grundsätzliches
4.2. Erklärung: Rekonstruktion der Gesellschaftsentwicklung in Ungarn Das Einkindsystem als Sackgasse
4.3. Kommunikation: Neue Begriffe und Einsichten Neue Akzente der Fragestellung
4.4. Emanzipation: Die moraltheologische Relevanz der ungarischen Erfahrungen
4.5. Zusätzliches

5. ZUSAMMENFASSUNG

Literatur
Abbildung Nr. 1-7
Tabelle Nr. 1-3
Personenregister
Ortsregister

AUSFÜHRLICHES INHALTSVERZEICHNIS


Vorwort

Ungarn steht heute an führender Stelle in den Statistiken über abweichendes Verhalten: Selbstmord, Ehescheidung, Trunksucht, Abtreibung. Das demographische Gleichgewicht ist seit einigen Jahren verlorengegangen, die Reproduktion der Bevölkerung ist nicht gesichert.

Ein Moralist in der Mitte dieser Gesellschaft fühlt sich dazu verpflichtet, vom christlichen Standpunkt aus ein Wort zu sagen.

In dieser kurzgefaßten Übersicht wird versucht, zur Frage Geburtenkontrolle bzw. Geburtenbeschränkung in Ungarn einen Standpunkt einzunehmen, bzw. einige Akzente zu setzen.

Dazu fühlen wir uns nicht nur verpflichtet, sondern auch berechtigt, sogar fähig: es war und ist viel zu dieser Frage diskutiert und publiziert worden. In letzter Zeit häufen sich einschlägige Publikationen. Als Moralist, als christlicher Ethiker, fühlt sich der Autor dennoch verpflichtet, sich dazu zu äußern. Frühere katholische Theologen sind bei der konfessionellen Polemik stehengeblieben. Seit der gesetzlichen Einführung der Fristenlösung im Jahre 1956 hat die katholische Bischofskonferenz Ungarns nur zweimal das Wort ergriffen Über andere theologische Publikationen haben wir keine Kenntnis.

Unser Interesse wurde auf die Vorgeschichte des kontrazeptiven Verhaltens, von ihren Anfängen bis zum Jahre 1945 eingeschränkt, da geltende gesellschaftliche Probleme besser in ihrer Genese erfaßt werden köönnen, wie das Sozialforscher, Bevölkerungsstatistiker, Ethnologen und Ethiker betonen.


×