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Byzanz und das Abendland IV.

INHALTSVERZEICHNIS, VORWORT


Inhaltsverzeichnis


Vorwort
Peter Schreiner: Byzantinische Literatur und lateinische Literatur des Mittelalters: Ein Vergleich im Überblick (500/600-1200)
Hermann Harrauer: Der Alltag eines Papyrologen
Pia Carolla: Priscus of Panion, John Malalas and the Chronicon Paschale (CP): a Complex Relationship
Laura Carrara: Die Alleinherrschaft Justinians in der Chronik des Malalas und im Chronicon Paschale: Eine Quellenstudie
Vlastimil Drbal: Das andere Bild des byzantinischen Palästinas: Das nicht-christliche Pilgerwesen in Palästina zwischen dem 4. und 7. Jh.
Nicolas Drocourt: Au nez et à la barbe de l'ambassadeur. Cheveux, poils et pilosité dans les contacts diplomatiques entre Byzance et l'Occident (VIe-XIIes.)
Emese Egedi-Kovács: Quelques remarques sur la langue de la traduction française dite d'Iviron de Barlaam et Josaphat (ms. Athon. Iviron 463)
Péter Ekler: Findings on the Text of the Bessarion Corvina Codex (Budapest, National Széchényi Library, Cod. Lat. 438)
Erika Elia: Die Methoden eines Kopisten des 16. Jahrhunderts und die Abschriften des Chronicon Paschale
Zoltán Farkas: Byzantine Studies in Eötvös József Collegium
Olivier Gengler: Johannes Malalas und seine Quellen: Überlegungen zum Fall Philostratos (Malalas XII 26)
Erika Juhász: Bemerkungen zu den Konsullisten in der Osterchronik
Tamás Mészáros: Laonikos on the Ethnonyms of the Hungarians
Bojana Pavlović: Nikephoros Gregoras und das Nikänische Reich
Juan Signes Codoñer: Dates or Narrative? Looking for Structures in Middle Byzantine Historiography (9th to 11th Century)
Vratislav Zervan: Konnte Nikephoros Kallistou Xanthopoulos lateinisch? (Zum Gebrauch der lateinischen Lehnwörter in der Kirchengeschichte)
Verzeichnis der bisher erschienenen Bände der Editionsreihe "Antiquitas - Byzantium - Renascentia"



Vorwort

Im Rahmen des vor fünf Jahren in Angriff genommenen OTKA-Projektes NN 104456 konnte zwischen dem 23.-27. November 2015 die nunmehr vierte internationale Konferenz der Byzanz und das Abendland-Reihe am Eötvös-Collegium veranstaltet werden. Es war uns eine große Freude, neben den schon in den vergangenen Jahren etablierten Gallica-, Italica-, Germanica- und Graeca-Sektionen diesmal auch eine eigene Sektion für neugriechische Forschungen organisieren zu können - ganz im Sinne des Grundsatzes des Forschungszentrums für Byzantinistik am Eötvös-Collegium, nach dem die hellenistischen Studien aufeinander aufbauen und sich gegenseitig unterstützen bzw. ergänzen sollten.

Die schriftlichen Fassungen der in den sonstigen Sektionen gehaltenen Referate sind in folgenden vier Bänden der Antiquitas - Byzantium - Renascentia - Reihe erschienen: Emese Egedi-Kovács (éd.) : Byzance et l'Occident III. Écrits et manuscrits; Ágnes Ludmann (ed.): Italia Nostra. Studi filologici italo-ungheresi; Balázs Sára (Hrsg.): Quelle und Deutung III. Beiträge der Tagung Quelle und Deutung III am 25. November 2015; Dora E. Solti (ed.): Studia Hellenica.

Im Rahmen des FWF-Projektes P25485 der Österreichischen Akademie der Wissenschaften konnte der Erforschung der Osterchronik auch voriges Jahr eine eigenständige Sektion gewidmet werden, der sich bis jetzt auch Forscherinnen aus Spanien und Italien angeschlossen haben.

Als Abschluss der Byzanz-Sektionen wurden zusammenfassend die bisherigen byzantinistischen Forschungen am Eötvös-Collegium - über die ruhmreiche Vergangenheit hinaus auch die Ergebnisse und Forschungsvorhaben des am 1. September 2015 ins Leben gerufenen Forschungszentrums für Byzantinistik - präsentiert. Anschließend fand die Präsentation von Srđan Pirivatrić über künftige Forschungsmöglichkeiten statt, in der der Referent auch Wissenswertes zum 23. Internationalen Byzantinistenkongress in Belgrad/Beograd (August 2016) behandelte. Beim mittlerweile erfolgreich stattgefundenen Kongress traten die Mitarbeiter des Zentrums für Byzanzforschung in mehreren Sektionen auf.

Einen unerlässlichen Bestandteil unserer Tagungen bilden die Nachwuchsreferate: So bekamen auch bei der vorjährigen Nachwuchskonferenz sechs Studierende die Möglichkeit, zu ihren Forschungsthemen einen Vortrag zu halten. Da die Ergebnisse dieser Referate bis jetzt größtenteils bereits in Form von Publikationen vorliegen, wird den studentischen Beiträgen im vorliegenden Band kein besonderes Kapitel gewidmet.

An dieser Stelle möchten wir uns bei der Botschaft der Republik Griechenland in Budapest, beim Österreichischen Kulturforum, beim Französischen Institut und beim Italienischen Institut in Budapest für ihre Hilfe bei der Konferenz bedanken. Aufs Herzlichste danken wir Collegiumsdirektor László Horváth für seine Unterstützung und den Lektor/innen bzw. dem Metteur des Bandes für ihre aufopferungsvolle Arbeit. Schließlich - aber keineswegs zuletzt - fühlen wir uns auch den Autorinnen und Autoren des Bandes, die uns die Manuskripte ihrer Studien zur Verfügung gestellt und somit "anvertraut" haben, sehr verbunden.

Budapest, den 24. Oktober 2016
Erika Juhász


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